Details zur Veranstaltung
Ausstellung mit Druckworkshop
Jüdische Künstlerinnen bis 1945 – den Opfern einen Namen geben
Frauen hatten erst spät Zugang zur Kunst, die Geschichte von Künstlerinnen gibt darum einen besonderen Blick auf die weibliche Emanzipation.
jüdische Künstlerinnen wurden im Nationalsozialismus verfolgt, zum Suizid getrieben oder ermordet. Unsere Ausstellung dokumentiert vierzig von den Nationalsozialisten als jüdisch definierte Frauen, die Malerin, Graphikerin, Kunststickerin, Zeichnerin, Bildhauerin, Keramikerin, Holzschneiderin oder Schriftstellerin waren. Einige entwarfen Theaterdekorationen oder Marionetten, einige waren im Widerstand. Wir haben bei unserem Bemühen, den Opfern einen Namen zu geben, nichts Fertiges gefunden und diese Ausstellung selber erstellt. Mit 50 x 70 cm grossen Darstellungen der Kunstwerke und kurzen Texten und weiteren Abbildungen zu den Künstlerinnen wird sie an den beiden Ausstellungstagen im Dachgeschoss der alten Seifenfabrik zu sehen sein.
Daneben werden wir zwischen 14 bis 18 Uhr mit digital erstellten Siebdruck- und Hochdruckformen drucken, denn auch die Druckkunst hat mit neuen Techniken experimentiert und unser MINT-Bereich für die ausserschulische Bildung hat die Kunst längst integriert.
Freitag den 15. März und Sonntag den 17. März 2024 von 14 – 18 Uhr
Veranstaltungsort
Werkstattfilm
Wallstraße 24
26122 Oldenburg, Niedersachsen
Deutschland
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Ansprechpartner/in
Jürgen Biella
E-Mail: kontakt(at)romno.de
Telefon: 0152 01 02 59 76
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